Myoreflex-Therapie

Myoreflex-Therapie nach Dr. Kurt Mosetter
"Der lebendige Organismus ist in biomechanischer Hinsicht so gebaut, dass er den physikalischen Kraftgesetzen folgt. Der Gesamtzustand eines solchen Biomechanismus ist dann gesund, wenn die verschiedenen Kräfte harmonisch und ausbalanciert miteinander wirken und arbeiten. Jeder Verstoss und jede Störung dieses lebendigen Grundgleichgewichts (in Form von mangelnder oder einseitiger Bewegung, innerer Ueberlastung oder Daueranspannung) zieht mit der Zeit entsprechende Schädigungen nach sich. Krank oder leidend wird ein Organismus dann, wenn solche Störungen zu stark bzw. zu massiv sind.(...) Die körperliche Meldung bzw. Bewusstwerdung einer solchen Verletzung geschieht durch den Schmerz."
aus: Kraft in der Dehnung, Kurt und Reiner Mosetter, 2003, Patmos Verlag

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Wie aus dem Namen Myo - Reflex - therapie deutlich wird, geht es bei dieser Behandlungsmethode primär um die Muskeln (griechisch: mys) und um deren reflektorische Behandlung. Mit einem Anteil am Gesamtkörpergewicht von bis über 40% ist die Skelettmuskulatur das am stärksten ausgebildete Organ des Menschen. Ausserdem meint der Begriff Myoreflex, dass der Klient eine Spürhilfe bekommt - sein körperlicher, neuromuskulärer Zustand wird ihm gespiegelt und so seiner Selbstregulation wieder zugänglich gemacht.
Die Druckpunktstimulation, ausgelöst durch den Finger des Therapeuten, kann eine gestörte Muskelspannung enttarnen, was als Schmerz für den Patienten wahrgenommen wird. Dieser Schmerz dient als Signalfunktion, der eine Reihe von muskulären und spinalen Reflexen einleitet, damit der Muskel seiner normalen Spannung wieder zugeführt werden kann. Das Resultat ist eine verminderte Schmerzwahrnehmung unter dem Therapeutenfinger und eine verbesserte Bewegungsgeometrie.

Behandlung 
In unserem Studio wird die Myoreflextherapie seit 1998 angewandt. In Kombination mit anderen Therapien (Streching, Kinesiotaping, dry needling) streben wir eine umfassende Behandlung an, wobei der/die Patient/-in aktiv in den Genesungsprozess miteinbezogen wird.

Indikationen
Beschwerden des Bewegungsapparats, zum Beispiel:

•         Rückenschmerzen, Caudasyndrom
•         Bandscheibenvorfall lumbal oder zervikal
•         funktionelle Gelenksblockaden, Hexenschuss
•         Coxarthrose
•         Schleudertrauma
•         Hemikranie, Kopfschmerz, Schwindel, Tinnitus
•         temporo-mandibuläre Dysfunktion
•         Zervicalgie, Brachiozervicalgie
•         funktionelle Probleme der oberen und unteren Extremitäten
•         Epicondilitis
•         Fibromyalgie

Die Leistungen werden mit einer ärztlichen Verordnung von der Krankenkasse (Grundversicherung) übernommen.